Ihre Therapie bei Prüfungsangst in München

Psychotherapie bei Prüfungsangst

Psychotherapeut Jean Cecilia-Menzel

Gefühle der eigenen Inkompetenz und der daraus resultierenden Probleme sind ein häufiges Phänomen.  Bei erwachsenen Patienten wird Minderwertigkeit häufig dann aktiviert, wenn sie vor einer neuen Herausforderung stehen (z. B. einem neuen Job mit größerer Verantwortungsbereich) oder Leistungsanforderungen (z. B. eine Prüfung). Ähnliche Unzulänglichkeitsgefühle führen wiederum häufig zu den Erwartungen des Scheiterns, die dann im Rahmen einer – »self fulfilling prophecy «- tatsächlich zum Scheitern führen. Die Erfahrung des Scheiterns verursacht weitere negative Affekte un führt zu einem Gefühl der Unzulänglichkeit welches wieder in Versagensängsten enden. Ein Teufelskreis.

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Manchmal nehmen Minderwertigkeitsgefühle und die damit verbundenen negativen Kognitiven Verbindungen den Charakter von festen Überzeugungen an und sind dann erst recht resistent gegen mögliche Änderungsversuche. Auf diese Weise können z. B. tatsächliche eigen erbrachte Leistungen nicht mehr als solche verinnerlicht und entsprechend geschätzt werden. Mögliche Leistungen werden als Misserfolge interpretiert. Die positiven Rückmeldungen von anderen werden als Falsch, als »Höflichkeitsfloskeln« oder als »Manipulationsversuche« attributiert. Eine rein rationale Argumentation gegen solche Selbstgeiselung reicht in den meisten Fällen nicht aus. Zu sehr ist der oder die Betroffene damit beschäftigt sich vor Überforderung und Enttäuschung selbst zu schützen. Ein ganzheitlicher Ansatz ist gefragt.

Prüfungsangst verstehen

Eine gängiger Widerstand für Therapeuten und Patienten liegt oft darin, dass die Versuche, den Klienten von seinen negativen Überzeugungen abzubringen, auf Hemmung treffen. Desto stärker der Versuch, desto größer ist der Widerstand: Ein psychologisches Phänomen welches bereits häufig beschrieben und untersucht wurde. Man kann diesen Widerstand mit einem Wachhund gleich setzen: Wenn sich ein Fremder nähert, wird angebellt, hinweggejagt oder geschnappt, ob der Fremde ein Einbrecher oder blos der harmlose Postbote ist, spielt dabei keine Rolle. Bei den meisten Menschen schläft der metaphorische Wachhund. Doch haben Hunde eben einen unterschiedlich leichten Schlaf. Manche erwachen schon beim leisesten Geräusch während andere reagieren erst, wenn der Eindringling zur wirklichen Bedrohung geworden ist. Und an diesen Hürden vorbei gilt es die Prüfungsangst des Klienten zu behandeln.

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